Freitag, 25. Januar 2013

#5

Heute Abend ist wieder ein relativ großer Geburtstag. Mal sehen wie gut ich meine positiven Vorsätze in die Tat umsetzen kann.

Obwohl ich dazu sagen muss, dass ich normalerweise nicht diejenige bin, die total rumstresst oder so. Eher die, die bei allen Feiern zwar dabei ist, aber nie mit auf den Gruppenfotos ist. Die, bei der die anderen ihre Erinnerungslücken auffüllen, weil ich seltsamerweise immer alles mitkriege. Vielleicht haben deswegen auch alle so ein Drama um letzte Woche gemacht. Weil es schon ein Schock war, dass ich überhaupt mal richtig aufgefallen bin und man sich um mich kümmern musste.

Das hört sich jetzt irgendwie so negativ an, aber das find ich ist es überhaupt nicht.  Ich bin gerne die, bei der sich die Betrunkenen und Verzweifelten ausheulen, denn nach 2 Uhr nachts entstehen meistens erst die wirklich interessanten Gespräche. Alkohol nimmt die Angst und die Leute werden ehrlich. Natürlich auch überemotional und verwirrt, aber auch verdammt ehrlich. Manchmal erkennt man erst dann, wer diese Menschen um einen herum wirklich sind und das finde ich unfassbar faszinierend.


Donnerstag, 24. Januar 2013

#4

Ok, anscheinend war das mit dem "oh nein ich bin so so wütend" doch eher eine Ausgeburt von temporärer Aggression, Langeweile und Überinterpretation. Letzteres ist seit einiger Zeit übrigens mein Spezialgebiet. Klar, ich war wütend am Montag, aber wer wäre das nicht nach einem Streit mit seinen Freunden. Ich analysiere aber natürlich erstmal jeden meiner Gedanken bis ins Detail und denk mir dann irgendeine pseudo-philosophische Erklärung für mein bescheuertes Verhalten aus. Es war mir irgendwie immer wichtig, nicht zu den Leuten zu gehören, die vollkommen gedankenlos in den Tag leben und keine ihrer eigenen Handlungen hinterfragen. Soweit kein Problem, ich hab mir also vorgenommen mir mehr Gedanken über meine Handlungen zu machen. Vielleicht hätte mir damals schon auffallen müssen, dass es herzlich wenig bringt, total tiefsinnig über seine Gedanken nachzudenken nachdem man sie in die Tat umgesetzt hat. Und so sitz ich also regelmäßig in meinem Gartenstuhl (ja, auch bei Schnee) und grübel über alles nach, was ich in meinem Leben so verbockt hab. Wie man hier nachlesen kann, hat meine letzte Selbstanalyse ergeben, dass mein Aussetzer auf meine noch nicht überwundene Trauer um meinen besten Freund zurückzuführen ist. Quatsch, nach 2 Jahren noch zu trauern ist zwar normal, aber es ist schon lange keine Entschuldigung mehr für übermäßigen Alkoholkonsum oder, simpel ausgedrückt, hemmungslose Sauferei.

Das paradoxe an diesem Text ist irgendwie, dass ich darüber schreibe, dass ich meine eigenen Handlungen überinterpretiere, obwohl ich ja genau so eigentlich auch zu dem Schluss gekommen bin, dass ich zu viel denke. Hm.

Das lässt mich irgendwie wieder in die andere Richtung zurückdenken, vielleicht mache ich mir nicht zu viele Gedanken. Vielleicht mache ich mir einfach unnütze Gedanken. Ich sitz zwar stundenlang bei mir zuhause rum und denk darüber nach, was ich für ein schlechter Mensch bin, was ich für ein scheiß Leben hab, weshalb ausgerechnet mir immer die ganze Scheiße passieren muss (ist natürlich alles vollkommen übertrieben, aber wie gesagt, Selbstmitleid ist auch so eine Spezialität von mir). Der einzige sinnvolle Schluss aus meinen verwirrenden Gedankengängen ist dann also, dass ich mir vielleicht vorher Gedanken machen sollte. Vorher überlegen, was ich will und es in die Tat umsetzten, anstatt hinterher heulend im Bett zu liegen. Wenn es mir dann auch gelingt, generell etwas positiver zu werden, könnte ich vielleicht endlich mal was auf die Kette kriegen. Was produktives, wie endlich rausfinden, was ich nach dem Abi studieren will oder so. Wäre ja mal was.

Jedenfalls ist es jetzt mein Ziel, an diesem Problem zu arbeiten. Mich endlich aus meinem Selbstmitleid und Pessimismus befreien und mich nicht regelmäßig für dumme Sachen entschuldigen müssen. Roberts Tod als einen Teil meines Lebens akzeptieren und nicht mehr als Entschuldigung für alles hinhalten. Allgemein endlich anfangen. Mit was, weiß ich zwar nicht genau. Einfach anfangen, statt nur rumzusitzen und erst dann zu viel zu denken, wenn's eh zu spät ist.

Montag, 21. Januar 2013

#3

Na gut, eigentlich hatte ich nicht vor, das Internet jeden Tag mit meinem Mist zuzumüllen aber ich glaub hier gibt's noch weit schlimmeres also was soll's.

Ich wusste schon immer, dass es bestimmte Dinge gibt, die man nicht einfach mit ein paar Worten entschuldigen kann. Zu diesen Dingen gehört auch, Menschn wehzutun, indem man deren intimste Geheimnisse im Streit gegen sie verwendet. Indem man ihr Vertrauen zu dem Messer macht, mit dem man ihnen das Herz zerschneidet. Ich wusste immer, dass es grausam und unheimlich feige ist, einem Freund auf diese Weise Schmerzen zuzufügen, weil man damit eine Grenze übertritt von der man weiß, dass der andere sie nicht übertreten will. Niemals hätte ich geglaubt, dass ich eines Tages zu denen gehören würde, die diese Grenze als erste überschreiten. Anscheinend bin ich aber so jemand geworden, in dem Moment, in dem ich meine eigene Wut und Unzufriedenheit über meine Freunde gestellt habe. Ich hatte so sehr gehofft, dass sich mein kleiner Ausfall Samstagabend auf ein paar fiese Kommentare beschränkt hat, aber offensichtlich bin ich diesmal drei Schritte zu weit gegangen. Bis zu dem Punkt, an dem ich mein Handeln nicht mehr auf den Alkohol schieben kann.

Es macht mir Angst, dass es anscheinend einen Teil von mir gibt, der all diese schlimmen Dinge sagen wollte und dass dieser Teil nicht nur zu meinem betrunkenen Ich gehört. Denn als man mir gesagt hat, was ich alles von mir gegeben hab am Samstag, da hab ich mir tatsächlich kurz selbst zugestimmt. Ja, sie hat's verdient. Ich hab alles genau so gemeint, wie ich es gesagt habe. Die Reue und das Schuldbewusstsein kamen erst danach und ich hasse mich selbst dafür, dass ich so ein gemeiner Mensch bin. Wann bin ich so geworden? Seit wann will ich einer meiner engsten Freundinnen mit Absicht wehtun und seit wann bin ich so wütend auf sie, auf alle, auf mich? Ich weiß es nicht, ich war mir bis heute ja nichtmal darüber bewusst, wie wütend ich wirklich bin.
Ich dachte, ich wäre unzufrieden, einfach ein bisschen neben mir in letzter Zeit. Und müde, von zu viel Schlaf und zu wenig Leben. Aber jetzt glaube ich, dass es nicht nur Unzufriedenheit und Müdigkeit sind, die mich nicht klar denken lassen. Es ist auch Wut und ich habe sie lange unterdrückt, nicht richtig wahrgenommen.

Samstag hat mich der Alkohol dazu gebracht, sie auf meine Freunde zu richten aber ich denke nicht, dass ich wütend auf sie bin. Dazu hätte ich keinen Grund, ich schulde jedem von ihnen unendliche Dankbarkeit. Mein erster Gedanke war, dass sich meine Wut gegen mich selbst richtet, weil ich mal wieder nicht mit meinem Leben klarkomme. Weil mein Zeugnis nicht so war, wie ich es haben wollte und weil ich nie das mache, was ich mir vorgenommen habe. Weil ich meine Freunde nicht gut genug behandle und aus allen Gründen, aus denen man sonst noch wütend auf sich selbst sein kann. Aber je länger ich darüber nachdenke, desto klarer wird, auf wen ich in Wahrheit wütend bin. Ich glaube, ich weiß es schon länger, schon immer, ich konnte das Gefühl nur nicht benennen. Es zuzugeben ist hart, vor mir selbst und erst recht vor allen anderen, weil es irgendwie seltsam klingt und schwer zu verstehen ist.

Die Person, auf die ich wütend bin ist Robert. Ich bin so wütend auf ihn, weil er einfach aufgegeben hat. Die Ärzte haben gesagt, die OP wäre gut gewesen, alle Werte wären gut, er müsste ohne Probleme wieder aus der Narkose aufwachen. Dann haben seine Organe versagt, ohne Grund, einfach so. Klar, er war angeschlagen von der Chemo und den anderen OPs und vielleicht war sein Körper einfach zu schwach. Aber für mich wird es sich immer so anfühlen, als hätte er aufgegeben, einfach losgelassen. Und mir ist klar, dass ich nicht das Recht habe, ihm das übel zu nehmen, es war sein Leben. Trotzdem bin ich so wütend, weil er wusste, wie sehr ich ihn brauche. Er wusste, was alles kaputt gehen würde, wenn er stirbt und er hat trotzdem losgelassen. Er ist einfach gestorben und hat sich nicht verabschiedet, wir haben so fest damit gerechnet, dass er aufwacht und er schlaft einfach für immer weiter. Jetzt ist nichts mehr wie vorher und er schläft immer noch, ihm kann's egal sein. Ich würde ihm so gerne ins Gesicht schreien, ihm irgendwas an den Kopf werfen dafür, dass er glauben konnte, ich würde klarkommen ohne ihn. Ich weiß, wie egoistisch das alles klingt und im Grunde ist es das auch. Ich bin wütend auf ihn, weil mich die Trauer um ihn zu einer egoistischen Schlampe gemacht hat. Ich bin wütend auf die Welt, weil es immer die Falschen trifft, weil irgendwelche Kinderschänder ewig leben und die Guten viel zu früh gehen müssen. Ich bin wütend auf ihn, weil ich früher anders über solche Dinge gedacht habe. Ich bin wütend, weil sein Tod alles verändert hat und er mich alleingelassen hat und ich hier in der Scheiße sitze ohne jemanden, der mir sagt, dass das alles nicht so schrecklich ist wie ich grade denke, dass ich nicht so schlimm bin wie ich mich grade sehe.

Ich bin so wütend und ich fürchte, ich kann nichts anderes tun als es einfach zu fühlen. Warten, bis es besser wird. Bis sich die Wut legt und ich vergeben kann. Robert, dass er mich hier hat sitzen lassen und für immer verschwunden ist. Und mir, naja, alles andere.

Sonntag, 20. Januar 2013

#2

Meine Eltern sind heute Abend beide nicht da. Bedeutet für mich, ich kann mir meine Lieblingskuschelsachen anziehen und mich mit Macbook, Kaffee und Zigaretten auf die halb verschneite Terrasse setzten und bloggen. So viel zum Thema ich bin keine Raucherin, aber was soll's, Kaffee und Zigaretten gehören für mich einfach zusammen. Jetzt sitz ich hier also, mit meinen 2385796 Gedanken und versuch irgendwie, alles zu ordnen. Gestern Nacht war verdammt hart, ich war mehr als angetrunken und hab mal wieder alles um mich rum zerstört.

Diesen einen Kerl geküsst, der es länger als ne halbe Stunde mit mir aushält und damit glaub ich das zwischen uns kaputt gemacht, von dem ich nicht mal weiß, ob es überhaupt da war. So schrecklich, wie ich erst niemanden an mich ranlasse und dann irgendwann verrenn ich mich so sehr in diese eine Sache, dass ich garnicht mehr weiß was wahr ist und was ich mir nur zusammengeträumt hab. Das hab ich jetzt davon, ein eher unangenehmes Gespräch darüber, dass ihm das mit uns zwar gefällt, aber er noch nicht weiß, was genau er fühlt. Tja, dafür wissen jetzt mindestens 60 andere Leute, was ich fühle, seine Ex-Freundin, von der er sich vor drei Wochen getrennt hat eingeschlossen. Nie wieder Alkohol.

Überhaupt, dieser ganze Abend. Ich hab dann noch einen Riesenstreit mit einer guten Freundin angefangen. Ich glaub es ging darum, dass sie immer bei allen die erste Wahl ist und sich keinen für meinen Scheiß interessiert weil ich nicht so dünn und blond und superhübsch bin wie sie. Was ein Schwachsinn, mal ehrlich ich bin eigentlich ganz froh, dass nicht andauern einer ankommt und fragt wie es mir geht. Ich weiß es ja selbst nicht, wie sollte ich dann mit anderen darüber reden. Und klar, wenn ich die Wahl hätte würde ich ihren Körper schon vorziehen, aber ich komm ganz gut klar und die Kerle die so auf sie stehen wären jetzt eh nicht meine Traummänner. Mein besoffenes Ich hat das wohl anders gesehen.

Die, die danach versucht haben mit mir zu reden oder mir irgendwie helfen wollten, habe ich dann natürlich, charmant wie ich bin, richtig mies weggescheucht, sodass ich schließlich von allen gemieden wurde und den restlichen Abend rauchend auf einer Bank verbracht habe. Und alle Leute, die ich an dem Abend nicht persönlich anpöbeln konnte haben aller Wahrscheinlichkeit nach trotzdem mitbekommen, was für ein gedankenloses, eifersüchtiges und hyperempfindliches Miststück ich doch bin.

Alles in allem kann man glaub ich sagen, dass ich meinen Ruf an diesem einen Abend einmal ziemlich durch den Dreck gezogen habe und mich bei allen, die irgendwie nett zu mir waren verdammt unbeliebt gemacht hab.  Nicht, dass ich allzu großen Wert auf die Meinung anderer Leute legen würde, nur möchte ich bitte trotzdem nicht als die neue Superbitch bekannt sein. Aber was soll's, das Leben geht weiter. Ich hab mich schon öfter in die Scheiße geritten, also hoffe ich einfach, dass ich das meiste morgen in der Schule wieder graderücken kann und man mir nicht allzu lange böse sein wird. Und vielleicht hat mein bescheuerter Kuss ja nicht alles ruiniert, ist ja nicht so als hätte er nicht zurückgeküsst (höhö).
Einen schönen Sonntagabend.

Freitag, 18. Januar 2013

#1

Da bin ich wohl wieder. Nicht wirklich weil ich glaube, dass jemand das hier liest oder weil ich mir das wünschen würde sonder eher, weil das hier besser ist als meinen Scheiß nur in Word-Dokumente zu packen. Das hab ich in letzter Zeit ziemlich oft gemacht, alles rausgeschrieben und so. Ich weiß, handschriftliche Tagebücher wären natürlich um einiges romantischer aber ernsthaft, davon tut mir die Hand weh und ich muss dafür an nem Tisch sitzen und wer würde das irgendwann abends bzw. nachts noch wollen. Außerdem komm ich mir jetzt nicht mehr ganz so blöd vor wenn sich meine Texte anhören als würde ich jemand anderem was erzählen, ich meine hier wende ich mich ja wenigstens an einen potenziellen Leser, meine privaten Dokumente wird allerdings (hoffentlich) niemals jemand zu Gesicht bekommen. Naja, jedenfalls glaub ich, dass das hier so ein bisschen wird wie die Briefe von Charlie in "the perks of being a wallflower". Von einer traurigen Person an eine beliebige andere Person, die ich selbst nicht kenne und die mich nicht kennt, der ich aber trotzdem oder grade deshalb einen großen Teil meiner Gedanken anvertraue. Falls das hier also tatsächlich jemand liest, danke, dass du diese beliebige Person geworden bist und danke, dass du überhaupt so weit gelesen hast.
Naja, ein bisschen was sollte man aber vielleicht trotzdem über mich wissen, einfach damit man meine seltsamen Gedanken und Geschichten ein bisschen besser verstehen kann oder sich ein Bild von mir machen kann.

Ich werde in ein paar Monaten 18, dann kann ich mir endlich das Tattoo stechen lassen, dass ich mir schon seit fast 2 Jahren wünsche. Außerdem mach ich jetzt Abi und danach gehts auf nem Interrail-Trip durch Europa mit letztem Stop in London, wo ich dann in dem Cafè meiner Cousine aushelfen werde. Keine Ahnung für wie lange. Ich glaube jedenfalls, dass Heimweh für mich kein Grund sein wird zurückzukommen.

Ich fürchte ich bin abhängig von Kaffee. Ich rauche ganz gerne mal ein oder zwei, am Wochenende sind's dann meistens mehr, ich würde mich selbst aber irgendwie noch nicht wirklich als Raucherin bezeichnen.

Ich liebe meine Freunde schon, allerdings bin ich nicht so die mit der einen besten Freundin oder dem einen festen engen Freundeskreis. So wirklich nah bin ich mit niemandem befreundet, aber wenn wir alle zusammen sind, dann sind diese Menschen meine Familie. Und wir sind ziemliche Säufer, glaub ich.

Ich würde nicht sagen, dass mein Leben besonders beschissen ist oder dass ich schon viel durchmachen musste oder so. Das schlimmste, was mir bis jetzt passiert ist, war der Tod meines besten Freundes Robert vor fast zwei Jahren an Krebs. Wenn es sowas wie Seelenverwandte gibt, er war's. Ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt noch nie einen Menschen verloren und man hat mir gesagt, dass es mit der Zeit weniger schmerzhaft wäre. War ne ziemlich glatte Lüge, es wird schlimmer und die Lücke, die er hinterlassen hat wird größer und die Momente, in denen er mir unglaublich fehlt werden immer mehr.

Ich bin die Personifikation von Durchschnitt. Nicht besonders begabt, nicht besonders musikalisch, nicht besonders hübsch, erst recht nicht besonders schlank, nicht besonders beliebt, nicht besonders lustig. Die Liste könnte ewig weitergehen. Ich bin allerdings auch nicht besonders schrecklich, objektiv betrachtet. Durchschnitt eben, aber das ist ok. Außer, dass ich in meinem Freundeskreis schon ewig der einzige Dauer-Single bin. Hat vielleicht damit zu tun, dass ich so unfassbar sympathisch wirke, vor allem auf Leute, die mich nicht kennen. HAHA

Die Wahrheit ist, obwohl mein Leben relativ normal ist und ich nette Freunde hab und oft unterwegs bin, bin ich unglaublich unzufrieden. Mit mir selbst, mit allem um mich rum. Ich hab nen ziemlich ausgeprägten Hang zum Selbstmitleid und mittlerweile mach ich mich glaube ich selbst mehr fertig, als irgendjemand sonst. Im Prinzip weiß ich, dass alles ok ist. Ich hasse mich trotzdem, für meine Persönlichkeit, weil ich jedem Menschen der versucht mir näher zu kommen sofort das Herz zerquetsche und nichts so richtig auf die Reihe kriege und wegen allem was ich im Moment bin. Keine Ahnung. Ich wäre gern zufrieden, aber ich bin's nicht und kann mich nicht erinnern, wann ich's das letzte Mal war.